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Amberger Bündnis für Familie zieht erfolgreiche Jahresbilanz – Im nächsten Jahr Medienkampagne geplant – Koordinierungstreffen der Themenverantwortlichen

15. Dezember 2015

Amberg. „Gute Ideen, ein breites Engagement und eine ausgezeichnete Zusammenarbeit“ kennzeichnen nach den Worten von Oberbürgermeister Michael Cerny die Arbeit im Amberger Bündnis für Familie. Im Rahmen eines Koordinierungstreffens zogen die hier tätigen Akteure eine erfolgreiche Jahresbilanz, um im Anschluss daran neue Vorschläge für Maßnahmen und Aktionen zu sammeln.

Eine wichtige Aufgabe wird es demzufolge sein, die Zielgruppe „Familie“ und deren Bedürfnisse wieder neu in den Fokus zu nehmen. Dazu ist vorgesehen, im nächsten Jahr eine Initiative zu starten mit dem Ziel, das Angebot des Bündnisses weiter auszubauen. Hierzu sollen die Familien im Rahmen einer umfassenden Medienkampagne über verschiedenste Kanäle angesprochen und aufgerufen werden, ihre Wünsche und Interessen zu formulieren, sich aber auch selbst im Bündnis zu engagieren.

In diese Aktion sollen auch die Kindertagesstätten und Schulen sowie die Unternehmen einbezogen werden. Wie Alfons Kurz als einer der Themenverantwortlichen deutlich machte, gilt es parallel dazu aber auch die Sozialraumanalyse der Stadt Amberg heranzuziehen, um weitere Informationen zu erhalten. Neben dieser Initiative stand aber auch ein interessanter Rückblick auf Vergangenes im Mittelpunkt dieser Jahresversammlung. In deren Rahmen fasste Bündnis-Geschäftsführer Tobias Berz die Aktivitäten und Schwerpunkte der letzten zwölf Monate zusammen.

Auch die Verantwortlichen der einzelnen Themenfelder stellten ihre Projekte und Maßnahmen noch einmal kurz vor. So informierte der Amberger IHK-Geschäftsstellenleiter und Sprecher des Handlungsfeldes „Familie und Arbeitswelt“ Johann Schmalzl über den Wettbewerb „Familienfreundliches Unternehmen“, der 2015 zum zweiten Mal und mit weitaus größerer Beteiligung als bei der Premiere über die Bühne gegangen war. Ein Dankeschön richtete Schmalzl jedoch nicht nur an alle teilnehmenden Firmen, sondern auch die Amberger Medien, die dieses Projekt hervorragend begleitet hatten.

Als Sieger in ihrer nach Betriebsgröße gestaffelten Vergleichsgruppe waren schließlich das Medifit, das Wohnungsbau- und Siedlungswerk sowie die Ostbayerische Technische Hochschule hervorgegangen. Johann Schmalzl nutzte die Gelegenheit zudem, um seine Regensburger Kollegin Sandra Hennig vorzustellen, die im IHK-Gesamtgebiet für familienfreundliche Personalpolitik zuständig ist und als weiteres Thema die Pflege in den Vordergrund rückte.

Ein Überblick über die Angebote der Ferienbetreuung – für die im kommenden Jahr dringend neue Räumlichkeiten benötigt werden – und der Hinweis auf den geplanten Seniorenwegweiser standen im Zentrum des Tätigkeitsberichts der Vorsitzenden des Mehrgenerationenhauses Elternschule Patricia Weiner, die zusammen mit SkF-Vorsitzender Marianna Gutwein dem Bereich „Familie ist Erziehungsverantwortung“ vorsteht.

Oberbürgermeister Michael Cerny, gemeinsam mit Baureferent Markus Kühne für das Handlungsfeld „Lebensraum Stadt“ verantwortlich, berichtete von den erfolgreichen Aktionen zum „Kilometerkönig“ und zu den Spielplätzen sowie zum Thema Barrierefreiheit, das sich vor allem auch im neuen Inklusionsbündnis wiederfindet. Die Teilnahme am Projekt „Haus der kleinen Forscher“ sowie die Themenbereiche Ernährung und Inklusion sprachen Bürgermeisterin Brigitte Netta und Schulamtsdirektor Heinrich Koch, beide Themenverantwortliche im Bereich „Familie, Bildung und Kultur“ an.

Den Schlusspunkt setzte Karin Meixner-Nentwig, die zusammen mit AOK-Direktor Wolfgang Händlmeyer die Verantwortung für das Aufgabengebiet „Familie und Gesundheit“ übernommen hat. Sie berichtete von der Teilnahme an der Anti-Raucher-Kampagne „Be smart, don’t start“ sowie der Ausstellung „Krass“ im Amberger Jugendzentrum, bevor Tobias Berz über die weiteren von ihm betreuten Bündnisse – das Bündnis für Migration und Integration sowie das Inklusionsbündnis – informierte. (su)