amberg.de

     INFORMATIONEN
     BÜNDNIS
 FAMILIENWEGWEISER
     PARTNER
     PROJEKTE
amberg.de

SUCHE
 
Erweiterte Suche

KONTAKT

LINKS
Amberger Familienbündnis leistet hervorragende Arbeit – Lob von OB Michael Cerny für diesen Einsatz – Jahresbilanz beim Koordinierungstreffen

Amberg. 18 Arbeitstreffen in den einzelnen Themenfeldern, viele weitere Zusammenkünfte innerhalb der einzelnen Unterarbeitskreise, eine ganze Reihe von neuen Maßnahmen und Anschlussprojekten sowie eine umfangreiche Netzwerkarbeit – so vielfältig stellten sich die Aktivitäten des Amberger Bündnisses für Familie während der letzten zwölf Monate dar.

Im Kreis der einmal jährlich zusammentretenden Koordinierungsgruppe zog Geschäftsführer Tobias Berz eine reichhaltige Bilanz des vergangenen Arbeitsjahres, zu der unter anderem auch die Mitwirkung am Projekt Bildungsregion Amberg-Sulzbach, die Durchführung des Wettbewerbs „Familienfreundliches Unternehmen“ und die Aufgaben im Rahmen des Bündnisses für Migration und Integration gehörten. Außerdem findet im nächsten Jahr die offizielle Gründungsversammlung für ein Inklusionsbündnis und damit bereits für den dritten von Tobias Berz betreuten Zusammenschluss statt, zu dem es natürlich von den bestehenden Bündnissen aus Querverbindungen geben wird.

Darüber freute sich auch Bürgermeisterin Brigitte Netta, die im Auftrag von Oberbürgermeister Michael Cerny die Leitung dieser Zusammenkunft übernommen hatte. Dieser stieß nach einem Auswärtstermin jedoch rechtzeitig zu dem Treffen, um die Projekte seiner Arbeitsgruppe, des Bereichs „Lebensraum Stadt“, Revue passieren zu lassen. Dazu gehörten der in diesem Jahr mit 1800 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus Amberg und Sulzbach-Rosenberg sehr erfolgreiche „Kilometerkönig“ sowie das Thema „Barrierefreiheit“, aus dem auch die Idee für das neue Inklusionsbündnis hervorgegangen ist.

Ein umfassendes Dankeschön richtete das gesamte Plenum an Maria Geiss-Wittmann, die im Themenfeld Familie und Arbeitswelt agiert hatte und nunmehr aus dem Arbeitskreis ausgeschieden ist. Sie hätte bei dem Treffen offiziell verabschiedet werden sollen, konnte zum Bedauern aller aber nicht teilnehmen. Auch im Namen von Johann Schmalzl listete Themenverantwortliche Dorothea Seitz-Dobler die zahlreichen Aktivitäten und Aktionen dieser Arbeitsgruppe während des vergangenen Jahres auf.

Dazu gehörten neben dem Wettbewerb für mehr Familienfreundlichkeit in Unternehmen unter anderem das Engagement für die Verbesserung der Situation in der Teilzeitausbildung, eine Informationsveranstaltung zum Thema familienfreundliche Personalpolitik sowie intensive Grundlagenarbeit. Im Anschluss daran informierte Patricia Weiner, Themenverantwortliche im Bereich Familie ist Erziehungsverantwortung, über die Einrichtung eines Dolmetscherpools, dem bereits 25 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für 16 verschiedene Sprachen angehören, über die Gründung einer inklusiven Eltern-Kind-Gruppe und über das „Café International“, das im Rahmen der Flüchtlingswoche durchgeführt wurde.

Auch eine integrativer Malkurs mit dem Amberger Künstler Heini Hohl, ein Wiedereinstiegscafé und das bestens besuchte Feriencamp gehören zum Veranstaltungsangebot dieses Arbeitskreises. Marianne Gutwein, die dieser Gruppe ebenfalls angehört, informierte außerdem darüber, dass der Online-Wegweiser auf der Seite www.familie.amberg.de überarbeitet sowie durch verstärkte Hinweise auf das Seniorenangebot ergänzt werden soll.

Aus dem Themenbereich Familie, Bildung und Kultur berichteten Bürgermeisterin Brigitte Netta und Schulamtsdirektor Heinrich Koch. Letzterer hatte den Fokus auf eine Podiumsdiskussion zum Thema Inklusion gelegt, zu der zahlreiche schulische Vertreter in das Amberger Congress Centrum gekommen waren. Auch Oberbürgermeister Michael Cerny und die Leiterin der Rupert-Egenberger-Schule zogen ein positives Resümee dieser Veranstaltung, in der aufgezeigt wurde, was schulische Einrichtungen auf diesem Gebiet zu leisten imstande sind.

Rauchprävention für Kinder und Jugendliche stand bei dem von Karin Meixner-Nentwig und AOK-Direktor Wolfgang Händlmeyer geleiteten Themenfeld Familie und Gesundheit ganz oben auf der Agenda. So haben sich laut Frau Meixner-Nentwig acht Schulen mit 13 Klassen für das Präventionsprojekt „Be smart, don’t start“ angemeldet. Außerdem macht im Januar 205 die Wanderausstellung „Krass“ des Jugendamtes Nürnberg im Amberger Jugendzentrum Station. Auch für das kommende Jahr seien wieder entsprechende Aktionen und Aktivitäten geplant. Dabei sollen vor allem auch das Shisha-Rauchen und die E-Zigaretten verstärkt ins Visier genommen werden, so die Themenverantwortliche.

Ein Rück- und Ausblick auf die vernetzte Bündnisarbeit durch Bündnisgeschäftsführer Tobias Berz setzte den Schlusspunkt unter diese Veranstaltung. OB Michael Cerny nutzte diese Gelegenheit, um sich bei allen ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern für ihren Einsatz zu bedanken. „Von der Verwaltung allein könnte diese umfassende Aufgabe niemals bewältigt werden. Und ich weiß, dass in Amberg ausgezeichnete Arbeit geleistet wird, die auch im interkommunalen Vergleich hervorragend abschneidet“, lobte er die Mitwirkenden. (su)