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Koordinierungsgruppe des Bündnisses für Familie traf im Rathaus zusammen – Wichtige Projekte der Vergangenheit und Zukunft wurden besprochen

Amberg. Die Personalwechsel an der Spitze, eine Vielzahl an Projekten und Veranstaltungen, die von den einzelnen Arbeitsgruppen in den letzten Wochen und Monaten umgesetzt worden waren, aber auch eine Fülle neuer Ideen und Vorhaben standen im Mittelpunkt eines Treffens, zu dem sich die Koordinierungsgruppe des Amberger Bündnisses für Familie im Mittleren Saal des Rathauses zusammengefunden hatte.

Unter der Leitung von Bürgermeister Michael Cerny wurden im Rahmen dieser Sitzung vor allem die breiten Aktivitäten in den einzelnen Handlungsfeldern thematisiert. Dabei berichteten die beiden Themenverantwortlichen des Handlungsfeldes „Familie und Arbeitswelt“ Dorothea Seitz-Dobler und Johann Schmalzl über ihre Informationsveranstaltungen zum Betreuungsangebot und zur Teilzeitausbildung. Außerdem informierten sie die Anwesenden über die ausgezeichnete Beteiligung der Unternehmen an dem Kinder-Mitbringtag am Buß- und Bettag.

Bezug nehmend auf ihre weiteren Planungen machten sie darauf aufmerksam, dass es 2014 wieder einen Wettbewerb familienfreundliches Unternehmen geben wird. Daneben sei eine Aufklärungsaktion zu den Steuervorteilen beim Angebot familienfreundlicher Leistungen in Vorbereitung. Außerdem wurde Sozialministerin Emilia Müller zu einem Besuch nach Amberg eingeladen, um mit ihr die bürokratischen Hürden zu erörtern, denen Menschen gegenüberstehen, die Fördermittel zur Finanzierung einer Teilzeitausbildung benötigen.

Die im Jugendzentrum Klärwerk organisierte Ferienbetreuung und die Einführung des Familienwegweisers auf der Bündnisseite www.familie.amberg.de bildeten den Schwerpunkt des Rückblicks von Patricia Weiner, Themenverantwortliche im Bereich „Familie ist Erziehungsverantwortung“. Auch sie warf, nachdem sie den Anwesenden die Möglichkeiten des Onlineratgebers demonstriert hatte, einen Blick nach vorn auf künftige Projekte. Dazu gehört unter anderem das Ziel, den Familienwegweiser auch auf Seniorenangebote auszuweiten. Ebenso werde derzeit in Zusammenarbeit der Freiwilligenagentur ein Dolmetscherpool eingerichtet, der Menschen mit Sprachbarrieren Hilfe anbietet.

Die Ausstellung zum barrierefreien Bauen und die im Grundschulbereich bereits bestens etablierte Aktion „Kilometerkönig“ waren Punkte auf der Liste von Bürgermeister Michael Cerny, der als Themenverantwortlicher im Bereich „Lebensraum Stadt“ aktiv ist. Sein weiteres Augenmerk galt dem Vorhaben, ein Gremium einzurichten, das bei künftigen Planungen und Entscheidungen die Rechte von Menschen mit Behinderung vertreten soll. Ziel sei es, diesen Beirat möglichst noch im ersten Halbjahr 2014 zu installieren.

Über den Fortgang beim Projekt „Haus der kleinen Forscher“, für das Trainerinnen und Trainer ausgebildet wurden und das künftig in Schule und Kindergarten angeboten werden soll, gab Brigitte Netta, Themenverantwortliche im Handlungsfeld „Familie, Bildung und Kultur“, Auskunft. Ihr neuer Mitstreiter, Schulrat Heinrich Koch vom Staatlichen Schulamt Amberg, kündigte zudem einen Informationsabend zum Thema Inklusion an, der im nächsten Frühjahr angeboten werden soll.

Auf das von diesem Arbeitskreis besonders bearbeitete Thema Autismus, das letztlich in eine eigene Beratungsstelle bei der Erziehungsberatung gemündet habe, ging Karin Meixner-Nentwig ein. Die Themenverantwortliche, die das schwierige Handlungsfeld „Familie und Gesundheit“ vorübergehend alleine zu bewältigen hatte, berichtete außerdem kurz von der Beteiligung am – äußerst erfolgreichen – Kindergesundheitstag der AOK. Bezüglich zukünftiger Planungen machte sie darauf aufmerksam, dass im kommenden Jahr eine Anti-Rauch-Kampagne in Angriff genommen werden soll, bei der es insbesondere um den Konsum gefährlicher Kräutermischungen gehen wird.

Auch ihr neu hinzugekommener Kollege Wolfgang Händlmeyer riss bereits einige für 2014 geplante Aktionen an. Er nannte dabei die familienorientierte Selbsthilfe bei schwierigen Familienverhältnissen, das Thema „Scheiden tut weh“, mit dem man besonders auch männliche Familienmitglieder ansprechen wolle, sowie die Ausweitung des in Sulzbach-Rosenberg bereits sehr erfolgreichen „Big“-Projektes auf die Stadt Amberg.

Der einstimmige Beschluss der Anwesenden, den Brief der Bündnisse für Familie in der Europäischen Metropolregion Nürnberg zur Verwendbarkeit des Prognos-Familienatlasses 2012 mit zu unterzeichnen, sowie Anregungen von Seiten des neuen Bündnisgeschäftsführers Tobias Berz für neue gemeinsame Aktivitäten setzten einen Schlusspunkt unter dieses Treffen. (su)