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Bündnis für Familie zog eine erfolgreiche Bilanz – Beim letzten Koordinierungstreffen wurden zudem künftige Planungen besprochen – Erklärung wird unterzeichnet

Amberg. „Wir sind auf einem sehr guten Weg.“ Dieses Resümee zog Bürgermeister Michael Cerny beim letzten Treffen der Koordinierungsgruppe des Amberger Bündnisses für Familie. Auf der Tagesordnung standen bei dieser Sitzung sowohl ein Rückblick der einzelnen Themenverantwortlichen auf die einzelnen Aktivitäten und Maßnahmen der Vergangenheit als auch eine Vorschau auf künftige Vorhaben und Projekte. Dabei zeigte sich, dass das Amberger Familienbündnis zu einem aktiven und lebendigen Zusammenschluss geworden ist, der zahlreiche Erfolge verzeichnet und immer wieder neue Ideen entwickelt.

So berichtete Brigitte Netta als Sprecherin des Themenbereichs „Familie, Bildung und Kultur“, dass Amberg zu einem Pilotstandort der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ geworden ist. Die Initiative verankert die alltägliche Begegnung mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik dauerhaft und nachhaltig in allen deutschen Kindertagesstätten und Grundschulen und setzt sich auf diese Weise für bessere Bildungschancen von Mädchen und Jungen in den genannten Bereichen ein. Begeistert zeigte sich die Themenverantwortliche zudem über die Tatsache, dass aus dem Erlös des „größten Weißwurstfrühstücks der Welt“ der Amberger Metzgerinnung die Amberger Schulbibliotheken Mittel zum Kauf neuer Kinderbücher erhalten haben, um so „den Bildungshunger zu stillen“.

Für das Handlungsfeld „Familie ist Erziehungsverantwortung“ hielt Patricia Weiner-Köferl eine kurze Rückschau auf das Feriencamp für Schulkinder, das zwar gut besucht gewesen sei, über das künftig aber noch besser im Vorfeld informiert werden solle. Außerdem berichtete sie von der erfolgreichen Teilnahme am zweiten Amberger Kindergesundheitstag der AOK. Im Namen des Arbeitsbereichs „Lebensraum Stadt“ hatte es Bürgermeister Michael Cerny als Themenverantwortlicher selbst übernommen, einen kurzen Tätigkeitsbericht abzugeben. Dabei nahm er auf das seit mehreren Jahren erfolgreich durchgeführte Projekt des „Kilometerkönigs“ Bezug, der diesmal in einem veränderten Modus durchgeführt worden sei und auf die Stadt Sulzbach-Rosenberg habe ausgeweitet werden können.

Außerdem berichtete der Bürgermeister, dass in Zusammenarbeit mit den Behindertenverbänden eine Ausstellung zum Thema barrierefreies Wohnen geplant sei: Die insgesamt 16 Schautafeln umfassende Präsentation solle voraussichtlich im Mai 2012 im Amberger Rathaus stattfinden. Im Anschluss an seine Ausführungen gab Karin Meixner-Nentwig, Themenverantwortliche im Arbeitskreis „Gesundheit“, noch weitere Details zur Teilnahme am AOK-Kindergesundheitstag bekannt. Demnach gehörten acht der insgesamt 25 Aussteller dem Amberger Bündnis für Familie an, gezählt wurden rund 3000 Besucherinnen und Besucher.

Einen sehr erfolgreichen Rückwärtsblick nahm auch Johann Schmalzl vom Arbeitskreis „Familie und Arbeitswelt“. Im Rahmen dessen berichtete er unter anderem von einer Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen Unternehmen und ihre Aktivitäten zur besseren Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familienleben im Mittelpunkt stehen. Dabei hatten sich im Oktober Siemens Amberg und die Firma TLA aus Ursensollen mit ihrem Angebotsspektrum der Öffentlichkeit präsentiert. Beide waren zuvor bei einem Wettbewerb der Europäischen Metropolregion Nürnberg für ihre familienorientierte Personalpolitik ausgezeichnet worden.

Des Weiteren informierte Schmalzl, dass es 2012 auch in Amberg wieder einen derartigen Wettbewerb geben werde. Auch sei ein Pilotprojekt geplant, das vorsieht, Alleinerziehende wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern und gleichzeitig ihren Kindern einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen. Den Kinder-Mitbring-Tag, ebenfalls ein Projekt des Themenfeldes „Familie und Arbeitswelt“ stellte Maria Geiss-Wittmann vor. Die Aktion habe sich auf ihre Fahnen geschrieben, dass kein Kind unversorgt bleibe – „und ich hoffe, dass sie zur Tradition wird“, so Geiss-Wittmann.

Mit dem einstimmigen Votum, sich der gemeinsamen Erklärung der Lokalen Bündnisse für Familie „Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland“ anzuschließen, und dem Beschluss, den Kontrakt 2012 feierlich zu unterzeichnen, ging dieses Koordinierungstreffen schließlich zu Ende. Außerdem stellte Kerstin Bauer von der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) den Anwesenden den Online-Wegweiser vor, der Familien künftig Auskunft über Angebote und Möglichkeiten geben wird.

Nr. 263/2011 | 9. Dezember 2011 | 56 Zeilen à ca. 90 Anschläge | su