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Startrakete für den „Kilometerkönig“ gezündet – Diesmal beteiligen sich auch die Sulzbach-Rosenberger Grundschulen an dem Projekt – Aktionszeitraum ist der Mai

Amberg. „Kilometerkönig“ zu werden, dieses Ziel setzen sich die Kinder dreier Amberger Grundschulen heuer bereits zum vierten Mal. Anders die Schülerinnen und Schüler der beiden Grundschulen in Sulzbach-Rosenberg: Sie beteiligen sich in diesem Jahr erstmals an dieser Aktion, in deren Rahmen sie dazu aufgefordert sind, einen Monat lang ihren Schulweg möglichst zu Fuß zurückzulegen.

Nachdem der Mai diesmal für das im Zuge des Amberger Bündnisses für Familie entstandene Projekt ausgewählt worden war, erfolgte der Startschuss – oder besser lief der Countdown für die unter der Leitung von Bürgermeister Michael Cerny gezündete Startrakete – direkt nach den Osterferien. Dabei kamen die Kinder der Pestalozzi-Grundschule in Sulzbach-Rosenberg in den Genuss, die Eröffnung live miterleben sowie mitgestalten zu dürfen.

Neben dem Zweiten Bürgermeister Ambergs waren auch der Erste Bürgermeister Sulzbach-Rosenbergs Gerd Geismann sowie die beiden Rektoren aus der Herzogstadt Alfred Steindl und Peter Plößl mit von der Partie. Auch die Stadtwerke Sulzbach-Rosenberg, die ebenso wie die Stadtwerke Amberg die Aktion mit einer Belohnung für alle „Kilometerkönige“ unterstützen, hatten es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam mit ihren Amberger Kollegen in die Schule zu kommen.

Die wichtigsten Teilnehmer und Ehrengäste aber waren die Grundschulkinder aus Sulzbach-Rosenberg selbst, die bei der Auftaktveranstaltung die insgesamt rund 1340 Erst- bis Viertklässler aus 58 Klassen der fünf beteiligten Grundschulen vertraten. Dies machte Bürgermeister Michael Cerny als Themenverantwortlicher des Arbeitskreises „Lebensraum Stadt“ im Amberger Familienbündnis sowie Initiator der Aktion in seiner Begrüßung nur allzu deutlich.

Er freute sich gemeinsam mit Sulzbach-Rosenbergs Bürgermeister Gerd Geismann über die gelungene Kooperation der beiden Städte, die damit einen Schulterschluss in ihrem Engagement für die hier ansässigen Familien demonstrieren. Doch nicht nur in der Nachbarstadt Sulzbach-Rosenberg ist der „Kilometerkönig“ auf Begeisterung gestoßen, auch andernorts hat das Projekt bereits mehrfach Nachahmer gefunden.

Wie der Geschäftsführer des Amberger Bündnisses Reinhold Koppmann zu berichten weiß, hat es bereits Nachfragen von Städten aus ganz Deutschland gegeben. Sehr zum Wohl der Kinder, die von dieser Aktion profitieren sollen und werden: Nicht nur, dass die zusätzliche Bewegung ihre Gesundheit und Fitness fördert. Auch die Tatsache, dass vor den Schulen vor allem zu Beginn und Ende des Unterrichts weniger Autos unterwegs sind und damit der Schulweg sicherer wird, ist ein gewollter positiver Effekt des „Kilometerkönigs“.

Wie schon in den vergangenen Jahren bekamen alle Kinder auch diesmal ein Faltblatt ausgehändigt, auf dem sie nun für jeden Tag, an dem sie zu Fuß zur Schule gegangen sind, eine kleine Königskrone ausmalen dürfen. Außerdem laden in den beteiligten Schulen große Stadtpläne dazu ein, den persönlichen Schulweg herauszusuchen und nachzuverfolgen. Eine ausführliche Bilanz dieser Aktion wird wie gewohnt nach dem Abschluss und einer genauen Auswertung gezogen.

Nr. 83/2011 | 3. Mai 2011 | 40 Zeilen à ca. 90 Anschläge | su