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Kleiner Flyer bietet große Hilfe – Amberger Bündnis für Familie stellt Notruf- und Beratungsnummern zusammen – Information wird breit gestreut

Amberg. Auf den ersten Blick wirkt der sechs mal sechs Zentimeter große Flyer eher unscheinbar. Doch bei genauerem Hinsehen offenbart die neueste Publikation des Amberger Bündnisses für Familie mit dem Titel „Notruf- und Beratungstelefone“ ihre wahre Größe. Denn sie enthält alle wichtigen Telefonnummern für Menschen, die Hilfe suchen: Ob Kinder, Eltern und Frauen in Not – sie alle finden darauf die richtige Anlaufstelle.

Auch die Telefonseelsorge sowie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind in der Übersicht aufgelistet. Doch nicht nur deshalb zeigten sich Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer und Bündnisgeschäftsführer Reinhold Koppmann stolz auf diese Zusammenstellung. „Sie ist ein Paradebeispiel dafür, welch großen Nutzen ein Netzwerk aus verschiedenen Organisationen stiften kann“, betonten sie bei der Präsentation des Flyers in den Räumen des Kinderschutzbundes.

Hinter diesem Gemeinschaftswerk stehen mit der Elternschule, dem Kinderschutzbund,  dem Sozialdienst katholischer Frauen und Donum Vitae mit seinem Moses-Projekt zentrale Organisationen mit insgesamt 75 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sicherstellen, dass die eingehenden Notrufe entgegengenommen werden. Und nicht nur das: „Sie leisten Tag und Nacht fachlich kompetente Hilfestellung – sofort und unentgeltlich“, betont Reinhold Koppmann, der den Flyer mit Unterstützung seiner Praktikantin Susanne Schmid erarbeitet hat.

Die Übersicht bedeutet daher einen wichtigen Vorteil für alle Beteiligten. „Die Menschen, die Hilfe benötigen, profitieren ebenso wie die Organisationen selbst, denn diese erreichen durch die gemeinsame Darstellung weitaus mehr Menschen als dies ohne Kooperation möglich wäre“, erläutert der Geschäftsführer des Amberger Bündnisses für Familie. Erschienen ist das druckfrische Leporello in einer Auflage von 10000 Stück.

Es wird nun an Kindertagesstätten und Schulen, Ärzte und Organisationen, Gaststätten und öffentliche Einrichtungen möglichst breit verteilt. Ziel ist es, die einzelnen Notruf- und Beratungstelefone als niederschwelliges Angebot möglichst bekannt und selbstverständlich zu machen. Dadurch kann es nach Ansicht der Verantwortlichen am besten gelingen, Menschen zu helfen, die sich in einer akuten Notsituation befinden und nicht mehr weiter wissen: „Sie erhalten umgehend Rat und Unterstützung – ohne sich rechtfertigen oder ihre Identität preisgeben zu müssen.“

Nr. 47/2010 | 2. März 2010 | 30 Zeilen à ca. 90 Anschläge | su