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Zahlreiche Einrichtungen tragen zur Müttergesundheit bei – Verantwortliche informieren über das Angebot in Amberg – Rat und Hilfe in allen Lebenslagen

Amberg. „Ausgebrannt, körperlich und psychisch erschöpft: Der Gesundheitszustand vieler Mütter ist alarmierend.“ Diese Feststellung hat das Deutsche Müttergenesungswerk zum wiederholten Mal getroffen. Was gegen diese Symptome der Überlastung getan werden kann und vor allem, was man unternehmen kann, damit sie gar nicht erst zum Vorschein kommen, das haben die im Amberger Bündnis für Familie zusammengeschlossenen Organisationen und Einrichtungen jetzt aufgezeigt.

Dabei legten sie besonderes Augenmerk darauf, die den Müttern in Amberg zur Verfügung stehenden Anlaufstellen und Hilfsangebote vorzustellen. Im Rahmen einer vom Arbeitskreis „Familie und Gesundheit“ und deren Vorsitzenden Karin Meixner-Nentwig sowie Roland Brey veranstalteten Pressekonferenz gaben die Teilnehmer dazu einen Überblick über das Arbeitsspektrum der von ihnen vertretenen Organisationen.

Unterstützt von Bürgermeister Michael Cerny, selbst Themenverantwortlicher im Amberger Bündnis, gingen sie unter der Überschrift „Müttergesundheit“ rechtzeitig vor dem Muttertag auf die gesamte Palette der in Amberg angebotenen Möglichkeiten ein. Damit verbanden die aktiven Bündnisverantwortlichen gleichzeitig den Appell an die Mütter, diese Gelegenheiten auch zu ergreifen.

„Lassen Sie sich von uns helfen, denn dazu sind wir da“, forderten sie die Frauen auf, im Bedarfsfall keine falsche Scheu an den Tag zu legen und sich an die Beratungsstellen und Einrichtungen zu wenden, um sich Rat und Unterstützung zu holen. Möglich ist dies unter anderem in der Schwangerenberatungsstelle des Gesundheitsamtes, beim Sozialdienst Katholischer Frauen, im Mehrgenerationenhaus Elternschule und beim Kinderschutzbund (siehe gesonderte Auflistung).

Einen Schwerpunkt deckt aber vor allem auch Michael Imgrund von der Caritas mit seinem Kur- und Erholungsangebot ab. Er steht den Müttern als Ansprechpartner und Außenstelle der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung in allen Fragen rund um dieses Thema zur Verfügung. Für diesen Zweck ist auch der Erlös der alljährlichen Sammlung für das Müttergenesungswerk bestimmt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mama wird wieder gesund“ und dauert von 2. bis 17. Mai.

Eine Kontaktaufnahme mit der Beratungs- und Vermittlungsstelle ist unter Telefon 09621/475513 oder Michael.Imgrund@caritas-amberg.de möglich. Hier werden die Mütter bei der Antragstellung, bei der Auswahl einer geeigneten Kurklinik und in vielen weiteren Fragen rund um den Kuraufenthalt beraten und unterstützt. Außerdem besteht nach der Maßnahme die Möglichkeit, bei der Caritas in Einzelgesprächen Nachsorge zu erhalten – damit der Kuraufenthalt und vor allem sein positives Ergebnis auch nachhaltige Wirkung zeigt. (su)

(35 Zeilen à ca. 90 Anschläge | 106.1/2009 | 30.04.2009)