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Umfassendes Hilfsangebot für Mütter in Amberg – Gesundheitsamt, SkF, Mehrgenerationenhaus Elternschule, Kinderschutzbund, Donum Vitae und Caritas sind die Ansprechpartner

Amberg. Eine wichtige Anlaufstelle im Bereich des breiten Angebotsspektrums für Mütter ist neben dem städtischen Jugendamt das Gesundheitsamt Amberg-Sulzbach in der Hockermühlstraße 53 mit seiner Schwangerenberatungsstelle. Drei Beraterinnen stehen den werdenden Müttern hier mit Rat und Tat zur Seite, wie Dr. Roland Brey informierte. „Sie helfen bei allen mit einer Schwangerschaft verbundenen Fragen weiter“, machte er deutlich.

Unter anderem können die Fachfrauen zu gesetzlich finanziellen Leistungen und Ansprüchen Auskunft geben. Des Weiteren wissen sie über Mutterschutz und Elternzeit, über Unterhalt und Umgangsrecht, über die Kinderbetreuung vor Ort sowie über Kur und Erholungsmaßnahmen Bescheid. Praktische Hilfe leistet das Gesundheitsamt durch die Vermittlung von Zuschüssen, durch eine Begleitung beim Ausfüllen von Anträgen und bei Behördengängen sowie in Form einer längerfristigen Begleitung nach der Entbindung.

Außerdem bietet die Einrichtung alleinerziehenden Frauen individuelle Unterstützung an. Die Beratung ist vor, während und nach einer Schwangerschaft oder einem Schwangerschaftsabbruch möglich. Die Gespräche sind – wie auch bei den weiteren hier vorgestellten Beratungsstellen – vertraulich, kostenfrei und auf Wunsch anonym. Frauen können alleine oder in Begleitung zur Beratung kommen, bei Bedarf sind auch Hausbesuche möglich.

Der Sozialdienst katholischer Frauen am Studentenplatz bietet be- und überlasteten Müttern die Gelegenheit, allgemeine soziale Beratung in Anspruch zu nehmen und geeignete Kinderbetreuung in Nachbarschaftshilfe zu finden. Zudem wird für die Kinder am Bergsteig und in der Jahnschule Sulzbach-Rosenberg eine kostenlose Hausaufgabenhilfe angeboten. Hinzu kommt, so SkF-Vorsitzende Marianne Gutwein, dass die - ebenfalls kostenlose – mobile Hausaufgabenhilfe eine Einzelbetreuung anbieten kann. Die Vermittlung von Tagesmüttern und Hilfe bei häuslicher Gewalt runden dieses Angebot ab. „Dies alles kommt der Verbesserung der seelischen und körperlichen Gesundheit zugute“, betonte die Vorsitzende.

Das Mehrgenerationenhaus Elternschule bietet in seinem Haus am Amselweg täglich von 8 Uhr bis 12 Uhr eine flexible und stundenweise Betreuung für Kleinkinder ab sechs Monaten an. Des Weiteren gibt es eine Ferienbetreuung für Schulkinder, die auf den Bedarf abgestimmt ist und daher nur nach vorheriger Anmeldung erfolgen kann. „Außerdem betreibt das Mehrgenerationenhaus ein Spielcafé, das täglich von 14:30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet ist“, berichtete Patricia Weiner-Köferl, die Vorsitzende der Einrichtung.

Hinzu kommen ihren Angaben zufolge an den Dienstagen 12. Mai, 16. Juni und 14. Juli ab 9 Uhr jeweils ein Frauenfrühstück mit Kinderbetreuung, eine kostenlose Elternsprechstunde und ab September ein Stillcafé, das jeweils mittwochs von 9:30 bis 11:30 Uhr geöffnet hat. Eine ebenfalls ab September eingerichtete Babysprechstunde sowie ein Näh- und Bügelservice gehören des Weiteren zur Programmpalette des Mehrgenerationenhauses.

Auch der Kinderschutzbund in Amberg, zu finden im Mühlhof 3, kann Müttern ein umfassendes Hilfsangebot machen. Dieses beginnt bei der Kleinstkinderbetreuung, bei der Kinder zwischen eineinhalb und drei bis vier Jahren von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr bestens aufgehoben sind. Diese kann ohne Anmeldung in Anspruch genommen werden und wird von Erzieherinnen sowie ehrenamtlichen Kräften übernommen.

Hinzu kommt die Ausbildung und Vermittlung von Babysittern sowie die Vermittlung von insgesamt 31, zum Teil russischsprachigen Familienpatinnen, die Müttern und Familien in Zusammenarbeit mit den Jugendämtern wertvolle Unterstützung bieten. Ganz besonders am Herzen liegt der Vorsitzenden des Kinderschutzbundes, Karin Meixner-Nentwig, aber auch die Gruppe krebskranker Frauen und Mütter.

„Ihre Mitglieder treffen sich einmal pro Woche bei uns zum Erfahrungsaustausch, zu Entspannungsübungen und zu Gesprächen. Dabei werden sie von einem speziell ausgebildeten Team begleitet“, berichtet die Vorsitzende der Organisation. Ergänzt werden diese Angebote durch eine kostenlose Beratung bei Familienproblemen sowie durch ein Notruftelefon für Mütter, Eltern und Erzieher, das an jeweils zwei Vor- und Nachmittagen pro Woche mit gut ausgebildeten Ansprechpartnern besetzt ist.

„Donum Vitae“, wie der SkF am Studentenplatz 2 angesiedelt, hat unter anderem ein „Elternpraktikum“ zur Vorbereitung auf die Mutterschaft, Rat und Hilfe für werdende Mütter speziell auch in Konfliktsituationen, eine Begleitung von Frauen nach einer Fehlgeburt, Totgeburt oder beim Schwangerschaftsabbruch sowie das Projekt „Sternenkinder“ für verwaiste Eltern im Angebot. Außerdem ermöglicht „Donum Vitae“ im Rahmen eines wöchentlichen offenen Treffs Eltern einen „guten Start ins Leben mit dem Kind“.

„Die Beratung wird dabei auch in englischer und russischer Sprache angeboten“, betonte Maria Geiss-Wittmann als Bevollmächtigte der Amberger Beratungsstelle. Das „Projekt Moses“ in Form einer anonymen Beratung, Hilfe und Geburt sowie einer Unterbringung von Frauen vor und nach der Entbindung sowie das „Sara-Projekt“ mit Einzelberatung und Gruppenangeboten für Männer und Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch runden das breite Hilfsprogramm der Organisation ab. (su)

(65 Zeilen à ca. 90 Anschläge | 106.2/2009 | 30.04.2009)