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Der „Kilometerkönig“ wird gesucht – Amberger Grundschulklassen zum Mitmachen aufgerufen – Teilnehmer profitieren in mehrfacher Hinsicht

Amberg. Wer wird Kilometerkönig? Diese spannende Frage soll im Herbst von den Amberger Grundschülerinnen und -schülern beantwortet werden. Bei diesem Wettbewerb des Amberger Bündnisses für Familie wird die Klasse ermittelt, die im Zeitraum vom 1. bis 31. Oktober die meisten Schulwegkilometer „auf Schusters Rappen“ zurückgelegt hat. Teilnehmen können alle Grundschulklassen in Amberg.

Ziel dieses Projekts, das von der Arbeitsgruppe „Lebensraum Stadt“ initiiert wurde und durchgeführt wird, ist es, die Kinder dazu aufzufordern, häufiger zu Fuß zur Schule zu gehen. „Mit dieser Aktion wollen wir versuchen, eine Verbesserung für die oftmals chaotischen Verkehrssituationen zu erreichen, die durch das Bringen und Abholen der Schüler mit dem Auto entstehen“, erläutert Baureferentin Martina Dietrich, die zusammen mit Bürgermeister Michael Cerny die Themenverantwortung des Arbeitskreises übernommen hat.

Unter Beteiligung der kommunalen Jugendpflegerin Sibylle Vinzens sowie von Martina Eichermüller und Albert Kiener haben sie darum diesen Wettbewerb ins Leben gerufen. Auch wenn der Aktionszeitraum im Oktober liegt, werden die Klassenlehrer gebeten, sich schon jetzt vor der Sommerpause dazu anzumelden. „Wir brauchen Zeit, um die Aktion optimal vorzubereiten“, berichtet Martina Dietrich und bittet die Klassenlehrer um zahlreiche Rückmeldung.

Diese wird von Bündnisgeschäftsführer Reinhold Koppmann, Spitalgraben 3, Telefon 10367, E-Mail reinhold.koppmann@amberg.de entgegengenommen. Anmeldeschluss vor der Sommerpause ist Donnerstag, 31. Juli. Aber auch Spätentschlossene haben noch eine Chance, denn Nachmeldungen für das Projekt werden bis 26. September akzeptiert. Dann jedoch müssen die Teilnehmerklassen allerspätestens feststehen, damit die Infopakete mit Plakaten, Flyern und Stadtplänen auch rechzeitig zum Start zugestellt werden können.

Unter den teilnehmenden Grundschulklassen erhalten schließlich die drei mit der größten prozentualen Beteiligung einen Klassenpreis. Außerdem wird die Klassengemeinschaft mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, die pro Schüler die meisten Kilometer zurückgelegt hat. Gewertet wird aber auch die Schule mit den meisten teilnehmenden Klassen. Zum Abschluss der Aktion nehmen überdies alle Schüler an einer Verlosung teil. Dabei werden Urkunden, Hallenbad- und Kinogutscheine sowie Kleinpreise ausgegeben.

Zu gewinnen gibt es für die Klassen Zuschüsse zu Klassenfahrten. Die Schule mit den meisten Klassen wird mit einer Tafel für ihr Schulgebäude ausgezeichnet. „Die Teilnehmer können aber nicht nur in dieser Hinsicht gewinnen. Sie helfen auch mit, die Schulwegsicherheit zu erhöhen, und profitieren zusätzlich, indem sie ihre Gesundheit stärken, größere Selbstständigkeit erlangen und Gemeinschaft erleben“, macht Bürgermeister Michael Cerny abschließend deutlich. (su)

(36 Zeilen à ca. 90 Anschläge | Kilometerfresser | 28.07.2008)